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Offbeat aus dem Motherland
Während das Mutterland des Reggaes zuweilen weit abgekommen ist von den
Wurzeln, erfreuen diese sich in Übersee fröhlicher Urständ’.
Jamaika feiert den Dancehall und seine modernen Derivate, doch die afrikanische
Variante orientiert sich an der klassischen Roots-Phase. Doch auch wenn sie
sich an den Vätern orientieren, haben es die Afro Reggae-Vertreter geschafft,
ihre Musik zeitgenössisch klingen zu lassen – mit behutsamen Injektionen
aus ihren Landeskulturen und Stilen von Afrobeat bis Zouk. Der
Reggae kehrt nach Hause zurück – und wie diese sachverständig
zusammengetragenen Aufnahmen zeigen: Er gewinnt dabei noch an Farbschattierungen
und Vitalität.
Der ivorische Reggae-Star Tiken Jah Fakoly tut sich mit den Guineanern von
Ba Cissoko zusammen, seine Landsleute Ismael Isaac und Serges Kassy zeigen sich
sozialkritisch und spirituell. Kreolisch elegant kommt der Offbeat bei Mo’Kalamity
und One Love Family von den Kapverden daher. Von ihrer Rastafari-Philosophie
geben der Burkiner Bingui Jaa Jammy und der Ghanaer Kwame Bediako Kunde, der
Südafrikaner Zoro bezieht seine Stärke aus dem Kampf gegen die Apartheid.
Die heilende Kraft des Weiblichen lobt der Bissau-Guineaner Nino Galissa, und
der charisamtische Nigerianer Majek Fashek vereint in seiner Reggae-Variante
Marley und Kuti.
Ein Teil der Erlöse aus dieser CD geht an HOPEHIV. Die Organisation
unterstützt Kinder in Afrika, die durch HIV/AIDS zu Waisen wurden.
Hier die Liedliste:
01. Ismael Isaac - Magno Mako (Elfenbeinküste)
02. Mo’Kalamity
& The Wizards - Vision (Kap Verde)
03. Bingui Jaa Jammy - Congo Natty (Burkina Faso)
04. Zoro - Jabulani (Südafrika)
05. Nino Galissa - Krebo Cheo (Guinea-Bissau)
06. One
Love Family - Bô Ten Qu’Luta (Kap Verde)
07. Kwame Bediako - Steppin’ Into Zion (Ghana)
08. Ba Cissoko with Tiken Jah Fakoly - On Veut Se Marier (Guinea, Elfenbeinküste)
09. Serges Kassy - Jah Libilé (Elfenbeinküste)
10. Majek
Fashek - Man Of Sorrow (Nigeria)
Viel Spaß beim Anhören!! |